Pastewka – Staffel 8… und, wie war es?

Wow… war das heftig… langweilig… Mitlife-Crises, sei ihm gegrüßt! Ein schlicht alter Bastian – der nur in Folge 7 und 10 “witzig wie früher” sein kann!

Es ist nun schon etwas Zeit ins Land gegangen, dass amazon für Prime-Kunden die neueste Staffel exklusiv (inkl. der “alten” sieben Staffeln) ins Programm aufgenommen hatte. Wer die Staffel “bing-watching” durch gesehen hat, ohne Zeit zu verlieren, hat auch mitbekommen, dass bereits nach kurzer Zeit angekündigt wurde, dass eine neunte Staffel unter der “Regie” von amazon kommen wird – die Drehtage hierzu sind bereits angelaufen… aber – wie war er denn nun so, Pastewka Acht?

Pastewka, Staffel 8,Quelle: amazon.de
Pastewka, Staffel 8,Quelle: amazon.de

Da einige Zeit ins Land verstrichen ist, ist es keine schlechte Idee, sich zumindest ein paar der letzten Folgen aus Staffel sieben anzusehen. Was war denn nun mit der nicht-Hochzeit. Wie kam es zu der neuen Wohnung. Warum verstehen sich die beiden “so besonders” gut? Und wie zum Teufel kam Pastewka in dem Borat-Kostüm in diese selten unlustige Serie, die nun die TV-TV-Welt zu begeistern scheint?

ACHTUNG, AB HIER SPOILERALARM!!!! Wer sich das nötige Rüstzeug drauf geschafft hat, ist bereit für Staffel acht. Und erlebt einen gealterten und teilweise lustlos anmutenden Bastian in einer spröd-langweiligen Seinfeld-Kopie, nur leider ohne Witz. Da kommt die Verwechslung zwischen Serien- und Beziehungsausstieg, die Midlife-Crisis im Wohnmobil, die durch seine übliche Unwissenheit (sei es Batterie oder eine kleine Info zu dem Nudistencamp-ingplatz) in wirre aber bei weitem nicht so komische Verwirrungen sorgt, wie in den Staffeln zuvor.

Eigentlich bleibt man die ersten drei Folgen nur sitzen, um zu sehen, ob auch alle wieder dabei sind… und ja, von Opa, der dem ganzen noch ein wenig Charme mit auf den Weg gibt, über Hagen und Anhang sowie “dem Jo”. Alle sind sie dabei, aber keiner sichtlich so von den Jahren gezeichnet wie Pastewka selbst.

Ab Folge vier leben die alten Manta-Manta-Nasen-Witze mit Kessler wieder auf um in der nächsten Folge einen spontanen Besuch zu Hause in einen Überraschungsbesuch von Annes Eltern mit Mordkomplott ohne Trennungsinfos zu verwandeln. Dröge, Basti, wirklich nur dröge.

Mit der Lotion schießt er den Vogel ab: nichts ist mehr zu Schade, selbst Sicherheitspersonal, dass Creme nicht von Sperma unterscheiden kann… macht aber nichts, auch schlechte Publicity zählt, Hauptsache über einen wird geredet – und sei es nur in der eigenen Serie.

Jetzt wird es grauenvoll: Nackt mit benutzen Kondom im verwüsteten Hotelzimmer mit seiner Agentin erwachend, rollen beide rückwärts auf, warum Senta Berger eigentlich neben Pastewka liegen müsste – endlich! Das eiserne Durchhalten hat sich rentiert, es geht aufwärts!

Aber dann fordert Folge 8 und 9, erst ein PR-Date mit der ahnungslosen Anne und dann die neue Handy-Nummer von Anne, der er eine Folge lang durch die komplette Familie hindurch, hinterher läuft (nur um von ihrem neuen Freund zu erfahren, der aber aktuell wohl für den Spannungsbogen weder Name noch Gesicht hat!) unser aller Geduld. Und das alles nur, um aus Versehen durchblicken zu lassen, dass er sich eine kleine junge Maus von der Drogeriemarktkasse geangelt hat. Oh man, muss die siebte Klasse nochmal zu durchleben schön gewesen sein.

Und wenn man dann schon gar nichts mehr erwartet und die zehnte und Gott-Sei-Dank letzte Folge mit dem Vorsatz, NIE WIEDER IRGENDWAS VON DIESEM LANGWEILIGEN UND UNLUSTIGEN (NEUEN) PASTEWKA zu sehen – dann auf einmal… eine Folge, die die ganze Staffel rettet (weil sie als letzte am besten in Erinnerung bleibt!). Hammer. Witz. Situationskomik. Endlich eine geile unglaubliche Geschichte! Aktion! Mut! Scheiß! Und eine Kindergeburt (und ja, auch Annes neuer kriegt Gesicht und Namen: Wotan Wilke Möhring, wer es doch nicht bis zum Schluss durchgucken konnte!!!). Hagen… “liebevoll doof” wie immer, und auch das Drumherum… BASTI! Das wollten wir sieben (wie gesagt, Folge sieben hatte wenigstens Potential!) Folgen vorher schon so sehen! Ein schönes Ende, um in dieser Art und Weise mit einer Staffel neun weiter zu machen!

Allerdings schätze ich, in Folge neun geht es mit TKKG und den Vier Freunden im alten Saab erst mal weiter, das bildliche Goldkettchen des alternden Single-Mannes, der mit allen “Ausversehen-heiten” weiter Anne nervt, um sein klägliches Leben mit ein wenig Licht zu beleuchten – Instagram als amazon prime Serie.

SPOILER AUS!

Kurz gesagt: Staffel acht ist was für hartgesottene Fans, denen die Zeit nicht zu schade ist, auch hier durch alle Folgen durch zu kommen. Und der Vorfreude, dass Staffel neun, die hoffentlich ein wenig mehr an Witz und Idee haben wird, schneller über die (Computer-)Bildschirme laufen wird, als der Abstand zwischen sieben und einer mäßigen achten Staffel.

Aber, es steckt einiges an Wortwitz und billigem Slapstick in der (noch) aktuellen Staffel – was man sich auch als “Mini-Fan” nicht in seiner Gesamtheit entgehen lassen sollte. Allerdings wäre DAS in einer früheren Staffel noch nicht mal eine komplette Folge geworden.

Mein Urteil: Gut, dass es nicht die erste Staffel war, es wäre über Folge drei nicht hinaus gekommen. Schön, dass amazon es hat wieder aufleben lassen – schade, dass flacher Treppenwitz ausreichend genug dafür war. Kann man gucken, wenn die Waschmaschine kaputt ist – oder man Geburtsjahr, Aufenthaltsort und alle Wixxer-Zitate von “dem lieben Basti” auswendig kennt und alle Autogrammkarten von ihm hat. Sonst: viel Glück dabei – und nicht vergessen: Folge sieben und zehn sind es für die Vorbereitung auf Staffel neun echt wert!

 

 

Bamboo Spark von Wacom: ein günstiger schneller Weg zum digitalen Notizblock…

In meinem letzten BlogPost habe ich Euch mit PrioMemo ein digitales NFC-programmierbares PostIt vorgestellt. Heute soll es einen Schritt größer weiter gehen – wie bekomme ich meine Notizzettel, meine Gesprächsnotizen und/oder meine Gedankengekritzel während Meetings in digitaler Form. Ideen und Möglichkeiten gibt es viele – aber der “digitale Stift” an sich kann schon mal ein paar hundert Euro kosten – und benötigt teures Spezialpapier. Dem macht Wacom für knapp 80 (bis 130 Euro, je nach Ausstattung) ein Ende…

Wacom Spark: Digitaler Notizblock (für fast jedes Papier) / Quelle: amazon.de
Wacom Spark: Digitaler Notizblock (für fast jedes Papier) / Quelle: amazon.de

 

Zwei Haken hat das Wacom-Teil: Das Papier kann beliebig aber nicht zu dick sein – und es muss der ausgelieferten Größe (A5) entsprechen und innerhalb der formschönen Hülle beschrieben werden, da hier die “Verbindung” analog (Stift – Papier) mit dem digitalen deutschen #Neuland hergestellt wird. Und: das ganze braucht eine Bluetooth-Verbindung zu einem Telefon oder Tablet – sonst ist es Essig mit der Digitalisierung.
Und wenn wir schon dabei sind: GRÖßTES MANKO: Die zu digitalisierende Seite muss “komplett” sein. Wer synct, muss danach eine neue Seite beginnen. Sonst gibt es Seiten, mit leeren Bereichen… bis die neue Notiz beginnt…

Aber: was Preis und Leistung angeht, ist das Spark der Hammer!
Normaler Papier, normaler Stift – wie immer mit nicht Dokumenten-echter Tinte -, schicke Schutzhülle… und, je nach Fachgröße auf der linken Seite, ab knapp 85 Euro machbar. Wer ein Handy- oder sogar “Mini”-Tablet-Fach haben will, muss ein bisschen mehr in den Geldbeutel greifen… (hier, bei amazon alle Preise finden!)

Das Geheimnis ist schnell gelüftet: Die “Matte” auf der rechten Seite, die den Block (oder ein Blatt Papier fixiert) wandelt die Stiftbewegungen um und digitalisiert sie. Angeblich gibt es und/oder entwickelt Wacom noch eine App, die Handschrift erkennen soll/kann – aber wohl mal wieder nicht oder nur mit Verzögerung für Android. Eine zweite App, Inkspace, erlaubt eine nachträgliche Bearbeitung und Colorierung…

Wer nun gerne den langen Tag quer durch diverse Meetings läuft und hier und da mal eine Notiz oder Mitschrift mitnimmt, kann diese klassisch analog anfertigen und beim Verlassen durch Druck einer Taste per Bluetooth auf das Handy beamen und damit auch in die Wacom-Cloud, womit auch von jedem PC auf diese Mitschriften zugegriffen werden kann.

 

Gut: Geiler Preis, spannende Technik, kein Spezialpapier.
GÄHN: Für wenn überhaupt noch 20% Marktanteil wieder mal alle Apps und Funktionen da, für den Rest nein. Setzt auf Bluetooth. Wer eine Seite per Tastendruck als “abgeschlossen” erklärt und danach doch auf dieser Seite weiter schreibt, generiert eine zweite Seite, die bis auf die neueste Notiz in der digitalen Version leer ist.

TIPP: Zeichnen, scribbeln, schreien und ohne hohe Investition digitalisieren: kaufen! Handschriftenerkennen, ToDo- und Datum-in-Outlook-Automatismus: Finger weg!

Also – wer den Einstieg sucht und nur ein 1:1 Bild seiner Mitschrift will: KAUFEN. Sonst: lieber digitalen Stift in Betracht ziehen….

PrioMemo: Das eine ToDo mit App, Stift und Anzeige…

Wenn es um entscheidende Terminerinnerungen in der digitalen Welt geht, gibt es einen entscheidenden Haken: Popup-Fenster oder eben Nachrichtenzentralen-Fenster… immer von temporärer Dauer, viel zu schnell weggeklickt oder von anderen Pushmeldungen ins Daten-Nirwana verabschiedet. Und wie wäre das nun, das klassische PostIt mit einer App zu kombinieren? Ja, da kommt PrioMemo ins Spiel!

Neben der App ein Stift und ein NFC-programmierbares LED-System / Quelle: priomemo.com
Neben der App ein Stift und ein NFC-programmierbares LED-System / Quelle: priomemo.com

 

Also, der Reihe nach:
In der eigenen App lassen sich ToDos ablegen. Für diese ToDos lassen sich verschiedene Zeitzonen programmieren.
Machen wir ein Beispiel: Weihnachtsgeschenke kaufen. Im ganzen November (01.11-30.11.) ist die “grüne” Phase. Alles gut, massig Zeit!
Dafür wird es gelb, wenn ich zwischen dem 01.12. und 12.12. noch nicht tätig wurde. Danach wird das ToDo rot – schließlich rückt Weihnachten nun unaufhaltsam näher. Und am 25.12. soll das ToDo “grau” werden – egal, ob erledigt oder nicht – die Frist ist rum.

So – und nun bilde man das mit PostIts ab. Und denke täglich an den “aktuellen” Status. Egal, ob Urlaub oder Wochenende, Feiertag oder Krankheit.

Und genau das kann die App: ToDo hinterlegen, Zeiträume und Farbe definieren – fertig.

Gut, nun hat die PrioMemo-App an sich das gleiche Problem, wie alle anderen auch: Pushmeldung in die Nachrichtenzentrale – und irgendwann ist die verschwunden und somit auch der eigentliche Reminder an ein wichtiges ToDo, das gerade dabei ist, sich zu entwickeln…

Und da kommt, für jeden, der NFC im Telefon hat, die Hardware von PrioMemo an die Reihe:
Mit dem Stift schnell das ToDo auf die wiederabwischbare Oberfläche geschrieben (dafür ist nicht unbedingt einer der teuren PrioMemo-Stifte nötig, ein handelsüblich-wasserlöslicher tut es auch!), in der App die Programmierung auslösen, Telefon an das PrioMemo-Board halten – fertig.

 

Das (beschriftet oder nicht) Board hat nun drei farbige LEDs verbaut – rot, gelb, grün (grau = aus) -, die je nach Zeitraum und Programmierung durch die App, anfangen, zu blinken. Und somit einen täglichen dauerhaften Reminder “ausgeben”, in welcher vordefinierten Phase man sich aktuell befindet und ob man vielleicht langsam mal tätig werden sollte….

Klar, Ihr habt es Euch schon alle gedacht – auch das ist wieder ein kleines Spielzeug für Nerds. Aber in dauerhafter und konsequenter Anwendung eine wirklich große Hilfe. Dank Klebe- oder Klett-Streifen lässt sich das Leichtgewicht fast beliebt platzieren (Monitor, Wand, Kalender, etc.) und sich somit ins Sichtfeld rücken.

Kaufen könnt Ihr das Teil wahlweise über amazon oder direkt bei PrioMemo, bei letzterem gibt es auch Business-Bundles, bei amazon nur das einzelne Teil (für den Privatgebrauch).

 

 

Guckt Euch die Details noch mal im Web an – die Idee ist so einfach wie genial, wenn man mit vielen zeitkritischen ToDos zu tun hat!

Männer – Achtung! Es geht um Pflege! Und zwar um Haarpflege – aber nicht die AUF dem Kopf…

Es hat jetzt über einen Monat gedauert, um die Recherchen für nur diesen einen Blogpost zu betreiben – und ich habe in dieser Zeit keine Kosten und Mühen gescheut, auch mal vor Ort und unter widrigsten Bedingungen mitten im Geschehen zu sein. Sorry, dass ich daher auch für “banale” Themen im Vergleich zu dem heutigen einfach keine Zeit bei meinen Undercover-Recherchen gefunden habe – aber glaubt es mir, bleibt dabei und lest weiter – das Thema ist es echt wert!

Silicon Valley, zweiter Cafe-Break in einem Starbucks. Männer, die sich nicht kennen, stehen in der Schlange und, auf Grund der Macht der Gewohnheit, die sie nicht zwingt, die Karte ausführlich zu studieren, um ein Getränk ihrer Wahl aus diversen Zu- und Draufgaben auszuwählen, small-talken. Und, HALLO? Was ist das? Da werden Gesichtspartien vorsichtig angefummelt – um in der Steigerungsform des gegenseitigen Beschnupperns zu enden? BITTE?

Das Geheimnis ist nicht eine neue Kontaktlinse, die per Spracheingabe den Duft des Getränks schon mal in die Nasenflügel drückt (HALT! MEINE IDEE! ERSTER! PATENT PENDING!). Und es ist auch kein unsichtbarer Falten-weg-Stift (hey, ich sagte doch: MÄNNER stehen in einer Schlange bei StarBucks…!)… nein, noch viel einfacher:

Alle diese Kerle haben, neben den im Valley üblichen Tattoos eine weitere Gemeinsamkeit: Sei es, inspiriert durch einen #Movember oder mit leichter Verzögerung dem Trend des Bartwachstums folgenden – RICHTIG! ALLES BARTTRÄGER!

Klar, das rechtfertigt noch nicht so ganz das seltsame Verhalten – aber, blicken wir tiefer. Und glaubt mir… meine Recherchen haben mich unglaublich tief blicken lassen! Und, neben all den Dingen, die man dann doch nicht immer sehen will, habe ich vor allem eins entdeckt und kennen gelernt: das Geheimnis für einen “zarten” Bart. Also, nicht das Modell Drei-Tage-Stacheldrahtzaun oder dem Ein-Monats-Müllhalde-Stinkewollknäuel.

Wer also, seine(n) Partner(in) künftig trotz Bart(be)wuchs mit einem “sanften Etwas” begrüßen will und auch noch gepflegt und angenehm duftend (also, zurückhaltend angenehm duftend!) positiv auffallen möchte, der folge den Insiderinformationen, die ich im Schweiße meines bärtigen Angesichts in Erfahrung gebracht habe, dem….:

BARTÖL! Quelle: amazon.de
BARTÖL! – Quelle: amazon.de

 

Ja, richtig gelesen: Bartöl! Und ja, der Name ist Programm.

Und da es ein Produkt für Männer ist, ist es in der Anwendung kindereinfach. Je nach Hersteller einen oder zwei Pumps in die Hand, mit der anderen mit jeweils ein bis zwei Finger aufnehmen, und vom Kehlkopf an mit wiederholenden Bewegungen in das Barthaar einmassieren. Je nach Anbieter empfiehlt es sich, zusätzlich noch einen speziellen Barthaarkamm zu erwerben, der neben der Massage nun mal auch die Tiefenwirkung und die Reinigung des Bartes übernimmt. Aber: nicht gleich die Vollausstattung bestellen, erst mal Probeschnuffeln gehen, nicht jede “Geschmacksrichtung” ist was für einen…

 

Bartöl - weiterer Anbieter, Quelle: amazon.de
Bartöl – weiterer Anbieter, Quelle: amazon.de

 

Und dann den Beipackzettel lesen: reicht eine tägliche Anwendung morgens, muss man auch abends ran, soll ein Kamm zur Unterstützung angeschafft werden, mit oder ohne (kleiner Tipp: IMMER MIT!) vorhergehender Gesichtsreinigung… Und schon kann einmassiert und gepflegt werden. Und glaubt mir, nach ein paar Tagen machen sich erste Effekte, eben in Form von “leichteren” Barthaaren deutlich bemerkbar!

Kostenpunkt für ein wirklich gutes Öl? Ab 25-30 Euro.
Wer in Berlin oder München wohnt hat es etwas komfortabler, da er in einem Barber-Shop vor Ort die volle Auswahl genießen kann. Sonst empfehle ich meinen bevorzugten Dealer für alle Lebenslagen, amazon.de – oder ein bisschen Google.

Und, sollte Euch nun abschließend die gleiche Frage das Leben zerstören und den Einsatz von Bartöl verhindern wollen, wie es auch mir sofort durch den Kopf schoss, kann ich Euch berichten: Nein, wer ölt, massiert und mit kurzer Pause danach sein Hemd, seinen Pullover oder seinen Hoodie überwirft: ich konnte bisher keine Flecken von dem Öl feststellen… höchstens von sabbernden Groupies, bevorzugt aber den weiblichen, beim Hinweis auf Duft und Anti-Stacheldraht-Pflege durch tägliche Anwendung…

Also: Marsch, kaufen, probieren! Das wird es Euch wirklich wert sein!
Und: Anmerkungen und weitere Tipps dazu bitte gerne in den Kommentaren, ich freue mich!

(Meine Recherchen sind hiermit abgeschlossen, der Blog wird nun wieder etwas aktiver! Ehrenwort!

The Walking Dead (Staffel 5) ist mir mittlerweile echt am Ars.. vorbei gegangen…

Könnt Ihr Euch noch an die Zeit erinnern, als Zombies plötzlich wieder in aller Munde waren? Als man sich nach den Ausstrahlungen der einzelnen Folgen kurz nach Ausstrahlung in den USA mit zusammen gesteckten Köpfen über die Story, die Wahrscheinlichkeit, dass es mal so passiert und der Frage, wie sie diese special effects umgesetzt haben, unterhalten hat? Und, mal ganz ehrlich? Die fünfte Staffel ist seit Mitte Dezember nun komplett bei einigen Streaming-Diensten in Deutschland verfügbar – aber wer von Euch fiebert noch mit, bei Rick Grimes und seinen Gefährten?

Ich kann mich noch an den Beginn der ersten Staffel erinnern. Es sah aus wie ein Kriegsgebiet, nur ohne Einschusslöcher und Explosionskrater. Unser Sheriff, der klare Held der Serie, läuft an einer Tankstelle lang, vor ihm ein Kind. Kurzer Dialog, es dreht sich um: die Kleine sieht, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht gut aus. Klassische amerikanische Ermahnung, dann ein Schuss der sitzt. Tot. Also… schon wieder tot… aber, es wird noch ein langer Weg für uns als Zuschauer, damit klar zu kommen, dass nicht nur Atlanta sondern wohl die komplette USA und damit eben auch die komplette Welt zu einer “Brutstätte” der Zombies geworden ist – und es für die übrigen Menschen gilt, ums Überleben zu kämpfen.

Ich kann mich an spannende Szenen und hinterhältige Charaktere erinnern, die einen mit rissen und vor lauter Spannung an den Fernseher gefesselt haben… und ich kann mich, ich glaube Staffel drei mit Eroberung und Halten des Gefängnisses – auch an schlechte und eigentlich nur stink-langweilige Folgen erinnern.

Da es ja auch immer etwas dauert, bis die Folgen dann auf deutsch und im Verbund gekauft und ausgestrahlt werden, schwindet mein Erinnerungsvermögen zwischen den jeweiligen Staffelenden ein wenig. Aber, ich weiß noch: Staffel 4 endete umstellt und ohne Waffen im Eisenbahnwagon… wo auch Staffel fünf weiter ging. Klar, dass sie mit “List und Tücke” und plötzlichen Auswegen, die nur gottesgleich dahin gebeamt werden könnten – wenn auch mit Verlusten – wieder frei kommen. Und klar, Flucht – Rache – neuer Plan… aber irgendwo zwischen Folge zwei und drei fing ich an, nebenbei Zeitschriften zu lesen… und bei Folge vier: war ich RAUS!

Die Apokalypse mögen weiter gehen – mir VÖLLIG egal! Mich langweilt die ganze Chose nur noch, die Story ist immer die Gleiche: Flucht, Zombieattacke, Trennung der Leute, Spannung, wer noch lebt oder als Zombie ins Bild wankt, Tränen, Verzweiflung: und dann entweder ein neuer Unterschlupf oder plötzlich andere noch lebende Menschen… und, um es spannend zu halten: meist nicht immer gut gesinnt. Punkt.

The Walking Dead / Quelle: Internet
The Walking Dead / Quelle: Internet

Während also die USA nun aktuell in Season 6 gefesselt starren und kucken, wie es weiter geht und auch schon bekannt ist, dass das ganze Jahr 2017 noch mit der siebten Staffel zu überbrücken ist – bin ich RAUS. FINITO. AUS. ENDE. VORBEI. Ich habe an der Dauerschleife echt keine Lust mehr. Auch habe ich genug special effects gesehen – und so sehr die sich noch toppen mögen – so lange sie keinen echten Zombie züchten und öffentlichkeitswirksam um die Ecke bringen: Leute, viel Spaß, aber ich geh dann mal raus, heut’ ist Sonne!

 

Und bei Euch so? The Walking Dead-Fieber noch am lodern? Oder auch schon gelangweilt raus? Oder “Sinn und Zweck” nie ganz verstanden?
Bin gespannt auf Eure Kommentare!

Epsons neue EcoTank-Drucker… das L355 Einstiegsmodell im Realitätscheck!

Mein alter Brother hat in den letzten Jahren auch mehr Seiten gedruckt, als so mancher Großraumkopierer im Büro, war also abzusehen, dass er weder in Druckqualität noch Geschwindigkeit an meine aktuellen Anforderungen erfüllen kann. Aber wieder einen PIXMA? An sich ja, der kann Duplex – aber die Patronen, da hat Canon schon leicht daneben gegriffen… oder doch einen HP… auch hier das Problem mit den teuren Patronen… was bleibt… Ach Moment, EcoTank… wie, neue Serie?

Ja, zur IFA hat Epson eine neue Serie Drucker vorgestellt. Die EcoTank-Serie besticht, wie man dem Namen nach vermuten kann, nicht durch den Bedarf an Tintenpatronen sondern an Tanks (wie zum Teufel heißen die Dinger nur in den USA, wo Tank nun mal… na ja, nicht mein Problem!) bzw. 70 ml-Tintenfläschchen zu je 10 Euro. Und das schönste an der Sache: Epson liefert jeweils einen “Tank” gleich ab Werk mit den Druckern mit. Somit heißt es ein wenig Geduld mitbringen, bis vier Fläschchen in den Drucker gelaufen sind – und diese dann nochmals gute 20 Minuten brauchen, bis sie zum ersten Mal bis zum Druckkopf “angesaugt” worden sind.

Dann geht der Spaß aber auch gleich los! Der Drucker ist flott, auch wenn ich die Druckzeiten mit den Standardeinstellungen (ja, es gibt eine “Schnelldruck”-Einstellung, die aber standardmäßig deaktiviert ist) nicht wirklich an die Werte ran kommen, die Epson auf der Seite stehen hat. Aber: für einen Tintenpisser echt gut! Und das beste ist, dass das Druckwerk vom kleinsten bis zum größten Modell absolut identisch ist. Man spart also nicht an der Druckqualität, wenn mal klein einsteigt.

Mich persönlich stört, dass Epson, wenn man nicht auf A3 drucken will, nur Multifunktionsgeräte gebaut hat. Auch mein kleiner L355 ist Kopierer, Scanner und Drucker in einem. Scanner und Kopierer brauche ich nicht, die 50 Euro hätte ich gerne gespart. Aber klar, dadurch dass die Tinte so günstig und langanhaltend ist, kostet der Drucker natürlich mehr als der Standard-Tintenstrahl für 40 Euro. Der Kauf über Amazon schlug mit 199 Euro zu Buche – das muss, neben der Tinte eben verargumentiert werden – da hilft so ein Scanner-Kopierer-Ding eben gewaltig.

Was mir am meisten fehlt(e), war die Duplex-Einheit. Die gibt es nur im Topmodell, das mit 429 Euro im Regal steht. Und, wie gesagt: es druckt weder schneller noch besser als mein kleiner – aber der Scanner und Kopierer sind noch um ein Fax ergänzt. Und ratet mal, wie dringend ich ein Fax brauche… richtig! Ebenso gar nicht wie Scanner und Kopierer…

Aber, eins muss man Epson lassen: die manuelle treibergesteuerte Duplex-Funktion reicht überall hin! Und die ist wirklich gut gelöst und sauber umgesetzt… nur zwischengeschaltete “Sonderdruckfenster” (Photoshop, Chrome, etc.) verhindern die von mir standardmäßig aktivierte Duplexfunktion. Da sollte man eben einfach dran denken…

Aber was soll ich sagen? Seit zwei Wochen steht das Teil hier und hat bereits gute 2.000 Seiten durch. Auch wenn das interne Zählwerk der Meinung ist, dass ich davon 1.800 Seiten in Farbe gedruckt habe (graue Fußzeilen sind nun mal Farbe…), sieht man den drei Farbkammern nur wenig Verlust vom ursprünglich voll befüllten Zustand an. Nur schwarz habe ich wohl schon so irgendwie auf die Hälfte runter, würde ich mal schätzen… Sicherheitshalber mal die 10 Euro investiert, damit man hier nicht irgendwann druckertechnisch auf dem Trockenen sitzt…

Ach ja, genau: Der L355 ist aus der Erstserie. Hierbei ist der Tintentankbehälter an den Rand des Gerätes “gehakt” und nicht so schön, wenn doch auch immer noch am Rand des Gerätes befindlich, verbaut. Und: der Tintenstand ist eben selbst manuell per Kontrollblick abzulesen. Fragt mich jetzt nicht, ob es bei den neueren Modellen mit dem schönen Tintentankbehälterverbaumechanismus auch händisch abgelesen (händisch? ablesen? Ihr wisst schon…!) werden muss oder ob es da dann die Software kann… mein Drucker kann es nur (ja, Ihr wisst schon) händisch… was mich nicht stört!

Für ein Druckaufkommen von 2.000 Seiten gerade mal 5 Euro verdruckt zu haben – damit kann ich echt leben. Bisher hat der L355 alle Erwartugen erfüllt, die ich so an ihn gestellt habe. Er druckt klasse in der Standardauflösung, ist flott, das manuelle Duplex läuft (Ach ja, dringend sicherstellen, dass A4 eingestellt ist, sonst läuft es eher nicht!) und die Nachfüllpatronen kosten wirklich nur 10 Euro das Stück.

Auch ist das Nachfüllen bei Leibe nicht das Handschuh-Spritze-Tinte-HP-Patrone nachfüllen von vor 20 Jahren (Nerds wissen, was ich meine, der Rest sollte mal bei YouTube nach Anleitungsvideos zum Nachfüllen googlen!). Wer fein-motorisch auf dem Stand der Dinge ist, kriegt das im Gegensatz zu mir sicherlich “Fingerrestfarben-frei” hin… ich war danach eben zwei Mal Hände waschen und fertig.

Kleiner Tipp noch: allem werben zu, Trotz, kauft die Drucker nicht bei Epson im WebStore. Da sind bis zu 80 Euro Mehrpreis drauf, selbst wenn das Gerät nicht online sondern vom Discounter-Palettenschieber um die Ecke zum “Abholpreis” mitgenommen wird.

 

Pro:
Kauftipp für Vieldrucker, die keinen Laser haben/wollen.
Egal ob klein oder groß: das Druckwerk ist überall gleich.

Con:
Duplex nur per Treiber, klappt nur in 95% der Fälle.
Feingefühl für den Refill nötig, sonst ist das wie Fingerfarbe im Kindergarten – nur schwerer abwaschbar.
Hat und kann WiFi, dann aber immer die Warnung, dass er nicht alle Funktionen über WiFi ausführen kann – WTF?!?!?!!? Und dank WiFi ist er bei mir auch einfach nur schweinelangsam… WTF!

Steve:
Klar, der Preis des Druckers gleich die günstige Tinte aus, aber wer einen sparsamen Tintenpisser sucht, bei Epson nach EcoTank kucken. Dann kaufen. Dann freuen. Und, um das Grinsen aufrecht zu erhalten: mindestens eine Nachfüllkartusche kaufen, es sind wirklich nur 10 Euro (schwarz oder Lieblingsfarbe empfohlen).

PS:
Bei amazon schon wieder fünf Euro günstiger geworden, jetzt bei 195 Euro!

Sonntag, Schlecht-Wetter-Tag: Männerserien auf amazon Prime!

Immer wieder stelle ich fest, dass viele Prime-Kunden immer noch nicht wissen, dass das komplette Instant Video-Angebot für lau im Prime-Jahrespreis inklusive ist. Und wer es doch weiß, findet sich nicht immer was. Für uns Männer ist damit seit einigen Wochen Schluss und das schlechte Wetter unterstützt uns dabei, da wir nun offiziell einen Faulenz-Sonntag einlegen dürfen.

Die Serienhighlights auf die ich abziele, sind alle schon ein paar Jahre alt, kommen aber nicht aus der Mode. Wer mehr auf Familienglück pur mit alltäglichen Problemen steht und nebenbei auch noch eine professionelle Einführung in die Handwerkerschaft (und wie man es eben nicht macht!) haben will, möge hier einen Überblick über alle Staffeln Home Improvement (oder Tool Time oder Hör mal wer da hämmert!) erlangen – um es sich dann mit Tim dem Heimwerkerking vor dem TV bequem zu machen.

Wem Familienglück eher auf den Nervt geht, auch hier hat Prime an uns Männer gedacht: Peggy und Al sind mit Married with children (Eine schrecklich nette Familie) mit dabei. Und das nicht nur auf deutsch – sondern auch im Original!

Also, die Schlechtwetterwinterherbst-2015-Periode kann anfangen oder eben auch weiter machen – das Sofa und die Fernbedienung ist unser, Männer! Los gehts!

Schade nur, dass Tool Time (noch) nicht im englischen Original verfügbar ist – aber es wird doch morgen noch nicht zu schneien anfangen, oder?