Wenn Deine Bank plötzlich ein Sicherheitsproblem hat und durch Unerreichbarkeit glänzt – N26 im Verruf oder berechtigte aber ungehörte Kritik?

Fintechs und Insurtechs sind aktuell bzw. immer noch der große Hype. Mal schnell eine Haftpflicht über das Handy abschließen für gerade mal 30 Tage? Machbar! Ein Konto ausschließlich über das Handy führen, mit VideoCall zur Verifizierung? Machbar! Aber da wir Deutsche ein “spezielles” Verhältnis zu Geld und damit verbundenen Banken haben, setzt sich auch bei den Fintechs die Einsicht durch, dass eine Bankenlizenz eine gewisse Notwendigkeit darstellt. Hier war N26, vormals Number26, Vorreiter und einer der ersten, der sich in Deutschland aus der Position Fintech heraus um eine bemüht hat. Das dies aber kein Garantie für Sicherheit oder Erreichbarkeit darstellt, erleben momentan betrogene Kunden, das N26-Management und das weltweite Internet.

Fintechs und Insurtechs sind aktuell bzw. immer noch der große Hype. Mal schnell eine Haftpflicht über das Handy abschließen für gerade mal 30 Tage? Machbar! Ein Konto ausschließlich über das Handy führen, mit VideoCall zur Verifizierung? Machbar! Aber da wir Deutsche ein “spezielles” Verhältnis zu Geld und damit verbundenen Banken haben, setzt sich auch bei den Fintechs die Einsicht durch, dass eine Bankenlizenz eine gewisse Notwendigkeit darstellt. Hier war N26, vormals Number26, Vorreiter und einer der ersten, der sich in Deutschland aus der Position Fintech heraus um eine bemüht hat. Das dies aber kein Garantie für Sicherheit oder Erreichbarkeit darstellt, erleben momentan betrogene Kunden, das N26-Management und das weltweite Internet.

Wenn Dein Fintech namens N26 plötzlich ein massives Sicherheitsproblem hat / Bildquelle: N26 Newsletter
Wenn Dein Fintech namens N26 plötzlich ein massives Sicherheitsproblem hat / Bildquelle: N26 Newsletter

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Sven sagt der PodCast – Teil 2: Mein zweites Gastinterview mit Sven Becker zum Thema: Apple Pay und die Sparkassen (und darüber hinaus!)…

Sven sagt der PodCast: Mein Gastinterview mit Sven zum Thema “Google und Apple Pay” und wie es in der Praxis läuft… Hier das knapp 30-minütige Interview-PodCast-Gespräch für Euch!

Sehr zu meiner Freude war ich wieder bei Sven Becker zu Gast in seinem PodCast “Sven sagt der PodCast”. Wir haben unsere erste Diskussion zum Thema Google und Apple Pay diesmal vertieft, nicht zuletzt ob der Ankündigung der Sparkassen, mit Apple Pay ins Geschäft zu kommen – und der absoluten Untätigkeit von Google. Aber hör selbst!

PodCast-Interview und Gespräch mit Sven Becker zu "Apple und Google Pay" / Bildquelle: Tales Untold Media
Wieder ein PodCast-Interview von und mit Sven Becker zu Apple Pay und den Sparkassen / Bildquelle: Tales Untold Media

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Wie viele Klingen wird der nächste Rasierer wohl haben? Sieben? Neun? Alles ganz falsch!

Jahrelang waren sich die Nassrasierer-Hersteller über eins ganz klar einig: der nächste Rasierer musste noch mehr Klingen in einen Kopf verpacken – und bevorzugt eine Klinge mehr als die Konkurrenz. Auch “Drittanbieter” nahmen an diesem “Rennen” teil, so kann man online Rasierklingenköpfe mit bis zu sieben Klingen bestellen. Wer allerdings genau hin schaut, wird feststellen, dass zum Beispiel Gillette als Marktführer immer noch eisern an seinem “Mach3” festhält. Hier ist der Name Programm, der Kopf hat “nur” drei Klingen verbaut. Ähnliches auch bei Wilkinson, die ihren “HYDRO 3”, ebenfalls mit “nur” drei Klingen, auch bis heute nicht aus dem Angebot genommen haben. Diese “Dreiklinger” bescheren den Anbietern sichere Gewinne, da viele Nassrasierer einen Umstieg bisher konsequent verweigern. Oder nach kurzem Umstieg zum “Probierpreis” festgestellt haben, dass ihr altes Modell immer noch das beste ist. Also – ist das “Wettrüsten” um mehr Klingen auf gleichen Raum nun abgesagt? 

Das ist der neue Gillette - mit... ZWEI?!?!? Klingen?!?
Das ist der neue Gillette – mit… ZWEI?!?!? Klingen?!?

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Keine Kaufempfehlung: Porsche Design Luggage P’2000 Laptoptasche – kurze Haltbarkeit für teuer Geld und schwacher Kundenservice!

Aus einer Laune heraus habe ich mir auf einer meiner vielfachen Rundreisen über den Fraport Mitte August 2013 im dortigen Porsche Design Laden die neu auf den Markt gekommene P’2000-Laptop-Tasche gekauft. Diese sollte meine Piquadro-Tasche, die mir fast 12 Jahre lang im werktäglichen Einsatz treue Dienste geleistet hat und deren oberer Rahmen nun aufgeplatzt und einen stabilen Metallbügel mit akuter Verletzungsgefahr zum Vorschein gebracht hatte, ersetzten. Auch war die Porsche-Tasche mit nur 450€ wesentlich günstiger, als mir wieder eine italienische zu besorgen… nun gut, mittlerweile weiß ich auch, wieso mich dieser günstige Preis noch eine Menge Geld kostet sollte…

Keine fünf Jahre im Einsatz und schon löst sich stückchenweise der Rücken der Tasche durch und... siehe unten!
Keine fünf Jahre im Einsatz und schon löst sich stückchenweise der Rücken der Tasche durch und… siehe unten!

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Nachtrag: Die Sparkassen wollen ApplePay anbieten – über die GIROCARD – und auch ein anderer Verbund macht wohl den Weg frei…

Während ich das schreibe, ist mein zweites Podcast-Interview-Gespräch mit Sven Becker noch nicht online – aber so viel sei gesagt: wir haben intensiv über die Ankündigung der Sparkasse, ApplePay anbieten zu wollen, diskutiert. Und das Google einfach in seinem Winterschlaf verharrt und nichts macht. An sich begann es als kleiner Treppenwitz, zu spekulieren, was als nächstes kommt – und klar, da bleiben ja nur die Raiffeisenbanken übrig… und kaum drücken wir auf “Aufnahme Ende” und Sven macht sich an das Bearbeiten, da passiert’s ….?!?

Volks-/Raiffeisenbanken wollen auch ApplePay / Quelle: teltarif.de
Volks-/Raiffeisenbanken wollen auch ApplePay / Quelle: teltarif.de

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Unfassbar: Die Sparkassen werden mit ApplePay konkurrieren – und was macht Google? NICHTS!

Hatten wir es vor kurzem nicht im gemeinsamen PodCast mit Sven Becker, dass Google sich einfach mal nach der Einführung von GooglePay in den Winterschlaf gelegt hat und seitdem nicht mehr gesehen und gehört wurde? Mach ja nichts, hat sich Apple gedacht, und wohl die härteste Nuss in Deutschland geknackt: die Sparkassen, die als Gegenwehr extra eine eigene App gestartet haben und die Zusammenarbeit mit Apple (Google hat wohl eh nicht angefragt…!) und anderen kategorisch abgelehnt haben… und nun das! ApplePay wird bald auch mit der Sparkasse klappen! Und was macht Google… wie immer: NICHTS, GAR NICHTS!!!!

Na, Google? Mal die Orientierung verloren? // Quelle: neatorobotics.com
Na, Google? Mal die Orientierung verloren? // Quelle: neatorobotics.com

 

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Nach Pudding lässt Rewe erneut abstimmen, wie viel – oder wenig – Zucker man haben möchte: im Knusper-(Schoko?-) Müsli!

Nach Pudding lässt Rewe erneut abstimmen, wie viel – oder wenig – Zucker man haben möchte: im Schokomüsli!

Es war mal wieder soweit: Rewe lässt abstimmen über den Zuckergehalt, um ein Produkt nach Konsumentenwünschen anzupassen. Woran erinnerte mich das nur… ja… genau… #Foodporn und die SchokoladenPudding Challenge! Nur, diesmal geht es um das Knusper Müsli… also: welcher Typ bist Du?

Knusper-Müsli: welcher Zucker-Typ bist Du?
Knusper-Müsli: welcher Zucker-Typ bist Du?

Während es beim Pudding gleich um VIER Proben ging, ist es beim Müsli ein wenig leichter, mit nur drei verschiedenen Zucker-Rezepten seinen Favoriten zu küren.

Dazu sind in der Box jeweils drei Beutel a’ 85 gr (Achtung, die Angaben sind wie immer nur für 100 Gramm!), die dann den Zuckeranteil um wahlweise 15 oder sogar 30% senken. Es gilt, mehr oder weniger, was ich in der Pudding-Episode schon geschrieben habe: Wer Zucker raus nimmt, packt leider immer wieder einfach ein Mehr an anderen “Zutaten” (hier: Eiweiß) in unsere Lebensmittel, um so einfach den Geschmack zu verstärken. Dies ist aber nun mal nicht zwangsweise gesünder, als eine “Ursprungsformel” mit weniger Fett und mehr Zucker… kurz gesagt: das sind beides Geisel unserer Zeit!

Nährstoffe und Brennwerte: für 100 Gramm, die Beutel haben aber nur 85!
Nährstoffe und Brennwerte: für 100 Gramm, die Beutel haben aber nur 85!

Ich muss noch was bekennen: ich bin KEIN Müsli-Freund. Gut, im Hotel, wenn es denn mal da ist, vielleicht – aber für zu Hause wäre mir das morgens zu viel. Erst recht in dieser unfassbar schokoladigen Variante, die Rewe uns hier zum Testen kaufen lässt. Am deutlichsten ist es mir bei der -15% Variante aufgefallen: in den Teller gekippt, Milch drüber… und bis die Milch wieder im Kühlschrank war, sah es aus wie Kakao, und nicht mehr Müsli Knusper und Schoko.

Geruchstechnisch ist kein Unterschied zwischen den drei Beuteln zu erkennen. Sie duften alle aufdringlich nach Zart-Bitter-Schokolade, gepaart mit dem Geruch nach den Knusper-Haferflocken-Teilen, die dominant das Müsli bestimmen – hier ist der Verpackungsname klares Programm.

Auch finden sich diese Schoko-Raspeln aus dunkler und weißer Schokolade mehrfach in jedem Beutel. Ich frage mich: sind diese auch individuell Zucker-reduziert? Ich gebe zu, die Nährwertangaben überflogen, aber auf Grund der Masse an Infos in dieser schieren Aufzählung, nicht bis ins Detail verglichen zu haben.

Also los: Das Original Rezept!
Also los: Das Original Rezept!

Nun denn, frisch ans Werk. Beutel auf, Milch drüber, Kühlschrank zu, Löffel rein und ab an den Computer und die Simpsons im Hintergrund laufen lassen.

Was mir als erstes auffällt, und was wieder die Frage aufwirft, ob die ganze Schokolade nun auch mit-reduziert wird: es ist schon verdammt viel Schokolade in dem Beutel.

Geschmacklich überrascht es mich: so süß kommt es mir an sich gar nicht vor. Die Mischung aus Haferflocken und der Schokolade ist ein angenehmer Kontrast während des Essens. Gut… die 100% Variante hat mein Schokogehirn gespeichert – der Test kann nach einigen Neutralisierungsmaßnahmen (wie eine Nacht dazwischen) weiter gehen.

Test #2: nun mit 15% weniger Zucker
Test #2: nun mit 15% weniger Zucker

Also, neuer Tag, neues Glück, nur die Simpsons laufen wieder im Hintergrund: Man kann es auf dem Bild leider nicht so klar erkennen, wie ich gehofft hatte, aber das ganze war keine Milch mehr, sondern mehr Kakao. Und das in knapp einer Minute, ohne Umrühren, ohne weitere “Einmischung”. Geschmacklich hat es mich überrascht, es war nicht wirklich weit vom Original weg. Hätte man es mir blind vorgesetzt, ich hätte sofort auf das Original getippt! Der Gedanke, dass die letzte Variante dann entsprechend grauenvoll werden könnte, schwappt aber mit… Erst mal wieder den Geschmacksnerv neutralisieren…

-30 Prozent Zucker: der letzte Beutel aus dem Testmix...
-30 Prozent Zucker: der letzte Beutel aus dem Testmix…

Nun denn, frisch ran ans Werk und die -30 Prozent verköstigt. Eins fällt mir sofort auf: ich habe in alle drei die exakt gleiche Menge Milch getan (bewusst nur einen “Schwapps”, da ich Milch pur nicht mag), aber eben drei Mal der gleiche Schwapps. Während das Original einfach nichts machte, -15% mir einen Kakao mischte, saugte die -30%-Portion die Milch fast vollständig auf. Das war eine trockene Erfahrung.

Aber auch diese Portion wurde restlos vertilgt – und nun hieß es: was war mein Favorit?

...in der "Laborküche" :-) herrschte heilloses Chaos, auf Grund der professionellen Testaufbauten....!
…in der “Laborküche” 🙂 herrschte heilloses Chaos, auf Grund der professionellen Testaufbauten….!

Während mir bei dem damaligen Pudding-Experiment die letzte und Zucker-reduzierteste Variante echt die Zehennägel hoch gezogen hatte, war meine Wahl bei dem Müsli relativ leicht:

War mal wieder Vorreiter mit meinem Testergebnis: -30% gewinnt!
War mal wieder Vorreiter mit meinem Testergebnis: -30% gewinnt!

Gut, hier am 03.03.2019 Vorreiter zu sein und die -30% schon mal zum Gewinner der ganzen Aktion zu küren, fällt mir leicht – da MORGEN, am 4. März der letzte Teilnahmetag war. Und mit einem fast 50%-igen Vorsprung zu dem dichtesten Verfolger… ich unterstelle, das ist ein klarer Ausgang.

Die Wahl ist getroffen, der Sieger steht so gut wie fest - mal sehen, was danach passiert!
Die Wahl ist getroffen, der Sieger steht so gut wie fest – mal sehen, was danach passiert!

Letztes Mal hatte Rewe im Nachgang eine Mail an alle registrierten Teilnehmer mit dem offiziellen Ausgang geschickt und eben die weiteren Schritte, den Gewinnerpudding fest ins Sortiment zu integrieren, angekündigt.

Ich bin gespannt, was der diesmalige #Foodporn für Auswirkungen haben wird. Lecker war es auf jeden Fall, auch wenn es mich nicht zum Müsli-Esser machen wird – also, nicht mehr als bisher eben auch…

 

 

 

 


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Wenn Apple als PodCast-Distributor Nummero eins mal auf den Tisch haut – und weitere Kritik an itunes…

Wenn Apple aus PodCast-Distributor Nummero eins mal auf den Tisch haut – und weitere Kritik an itunes…

Die PodCaster-Szene geriet am ersten März deutlich in Wallung! Kam da nicht spät nachmittags eine Mail von Apple selbst um die Ecke, die klare neue Bedingungen für die künftige Einreichung von PodCasts nannte. Und eben klar machte, dass Verstöße ab sofort durch “Verbannung” geahndet werden. Aber, auch in dieser Mail, bereits ein erstes Zeichen von “Gnade”: wessen PodCast aktuell oder zukünftig aus der Liste bei Apple bzw. itunes genommen wird, kann nach “Korrektur” auf die neuen Maßgaben erneut eingereicht werden – und eben (wieder) gelistet werden/bleiben. Dennoch: großer Aufruhr in der PodCaster Szene!

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Wenn du schon zu spät in einem Markt bist und mit der Konkurrenz nicht mithalten kannst, warum nicht die Auswertungsmethoden zu deinen Gunsten ändern, Apple?

Wenn du schon zu spät in einem Markt bist und mit der Konkurrenz nicht mithalten kannst, warum nicht die Auswertungsmethoden zu deinen Gunsten ändern, Apple?

Schöne neue Technikwelt. Und was gerade alles so in der Mache ist und uns allen als Zukunft versprochen wird – mal mehr, mal weniger in Reichweite. Aber einer der größten Kämpfe, neben Glasfaser, 5G und den Platz 1 der weltweiten Mobilfunkhersteller tobt um das Thema selbstfahrende Autos. Hier hat Apple, wohl bestrebt, gleich ein eigenes Auto zu erfinden, den Anschluss verpasst – obwohl die hauseigene Software für seinen Algorithmus zur Erkennung kurzfristig sehr gelobt wurde. Also, was tun, wenn man doch ganz schnell ganz oben mitspielen will? Na klar, erst mal die Statistik fälschääääh, anpassen…

Ähnliches Foto
iCar or no iCar – die Frage stellt sich aktuell nicht – eher, wie Apple “Disengagements” seiner Software zählt… das ist nicht so ganz unwichtig für die Zukunft! // Bildquelle: iphoneitalia.com

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